Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

 
 
 
 
 
 
 
 
Feierliche Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung <br /> unter Raumfahrt- und Schwerelosigkeitsbedingungen \
Feierliche Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung <br /> unter Raumfahrt- und Schwerelosigkeitsbedingungen \
Feierliche Gründung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung <br /> unter Raumfahrt- und Schwerelosigkeitsbedingungen \
 
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Vorhaben und Ziele

An der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) wurde mit der Gründung eines interdisziplinären Forschungsnetzwerkes die Weltraumforschung weiter vorangetrieben und etabliert. Während einer Festveranstaltung am 3. Juli 2013 wurde die „Magdeburger Arbeitsgemeinschaft für Forschung unter Raumfahrt - und Schwerelosigkeitsbedingungen“, kurz MARS gegründet.

Dem Forschungsnetzwerk gehören Ingenieure, Chemiker, Physiker, Mediziner und Biologen aus vier Fakultäten der Universität Magdeburg an. Durch die koordinierte Zusammenarbeit innerhalb des Netzwerkes, sollen bereits bestehende Forschungsprojekte zu Folgen der Schwerelosigkeit der einzelnen Disziplinen an der Universität gebündelt und gestärkt werden. Zudem wird es eine enge Vernetzung mit dem Forschungsschwerpunkt Medizintechnik geben. Das Netzwerk MARS wird außerdem die Forschung unter Schwerelosigkeit in der studentischen Lehre verankern. Die Universität Magdeburg ist bereits Mitglied der Helmholtz Space Life Science Graduate School am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

„An der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg ist in den letzten Jahren ein phantastisches wissenschaftliches und technologisches Know-how in der Grundlagenforschung unter Weltraumbedingungen entstanden. Das jetzt gegründete interdisziplinäre Forschungsnetzwerk zeigt einmal mehr, dass die Universität durch die enge Verzahnung und Vernetzung der ingenieur- und naturwissenschaftlichen Fakultäten mit einer starken Universitätsmedizin enorm leistungsfähig und forschungsstark ist“, so der Rektor der Universität Magdeburg, Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan.

„MARS wird Magdeburg als attraktiven und exzellenten Studien- und Wissenschaftsstandort national und international weiterhin sichtbar machen“, so der Gründungskoordinator und Weltraummediziner Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich. So begrüßt auch der Oberbürgermeister der Stadt, Dr. Lutz Trümper die Gründung des Netzwerkes: „Magdeburg befindet sich auf dem richtigen Weg. Wir müssen alles dafür tun, dass die Entwicklung des Wissenschaftsstandort nicht durch eine destruktive Sparpolitik des Landes verhindert wird.“

Die Gründungsmitglieder des Netzwerkes haben Forschungsprojekte auf bisher 24 Parabelflugkampagnen, fünf suborbitalen und acht orbitalen Missionen, davon sechs auf der Internationalen Raumstation ISS. Sie haben in diesem Forschungsgebiet zusammen über 50 wissenschaftliche Publikationen und mehr als drei Millionen Euro Drittmittel vorzuweisen, sind international sichtbar und erfolgreich.

Gründungskoordinator des Netzwerkes MARS ist der Weltraummediziner Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich. Das Netzwerk wird künftig von dem Physiker Prof. Dr. Ralf Stannarius geleitet. Das wissenschaftliche Netzwerk finanziert sich vollständig aus Drittmitteln.

BILDERGALERIE DER GRÜNDUNGSVERANSTALTUNG

 

Letzte Änderung: 13.03.2014 - Ansprechpartner: Prof. Dr. rer. nat. habil. Ralf Stannarius
 
 
 
 
GRÜNDUNGSMITGLIEDER

Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich

Hon.-Professor für Weltraumbiotechnologie, Institut für Maschinenkonstruktion, und Ordentlicher Professor an derUniversität Zürich

Prof. Dr. Ralf Stannarius / Dipl.-Phys. Kirsten Harth

Institut für Experimentelle Physik

Prof. Dr. Manfred Infanger

Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie

Prof. Dr. Daniela Grimm

AG Weltraummedizin und Regenerative Medizin, Klinik für Plastische, Ästhetische und Handchirurgie, und Professorat Space Medicine, Aarhus University, Dänemark

Prof. Dr.-Ing. Birgit Futterer

Dorothea-Erxleben-Professorin, Institut für Strömungstechnik und Thermodynamik (ISUT)

Prof. Dr.-Ing. Karl-Heinrich Grote

Institut für Maschinenkonstruktion, Dekan

Prof. Dr. Anna-Katharina Braun

Institut für Biologie, Dekanin

 
 
 
 
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Autorin: Annette Schneider-Solis